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February 2011

Krisenmanagement bei Taco Bell: Social Media Lawsuit Defense

More and more companies are realizing the benefits of mounting a digital defense when plaintiffs come knocking. As evidenced by the recent lawsuit against Taco Bell — alleging that its “seasoned beef” doesn’t meet USDA requirements for that label — defense messages are starting to compete for attention in the online space. Over the last several weeks, Taco Bell has written a template for digital litigation communications that — while certainly more aggressive than many lawsuits call for — has highlighted a number of best practices that every company playing social media defense should consider.

Ein echter "Hard Fact" mehr für gute Kundenbeziehungen und dass es sich langfristig lohnt, eine loyale Anhängerschaft aufzubauen. Eine solche Taktik lässt sich natürlich nicht immer und überall anwenden, aber das "Package" was in dem Artikel beschrieben wird, scheint ziemlich komplett - gutes Timing, Social Media im Mix mit SEO und SEM. Ich denke solche Vorgehensweisen werden wir früher oder später noch häufiger sehen.
(Was mich ehrlich gesagt am meisten überrascht: dass Taco Bell scheinbar doch so viele *treue* Fans hat)

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Feb 25 / 7:59pm

Researchers Use Smartphones to Detect Cancers | LiveScience

Smartphone-cancer-diagnosis-02

At Massachusetts General Hospital, researchers analyzed small portions of biopsies from 50 patients who had a variety of cancers. After scanning tissue for the presence of nine key proteins — ones that can predict the likelihood that a cancer will grow and spread to other tissues in the body — the gadget identified 44 patients harboring malignant tumors, and each diagnosis was verified by standard techniques.

By homing in on four of the nine proteins, the researchers were able to boost the diagnostic accuracy of the micro-NMR chip to 96 percent, surpassing the 84 percent accuracy of immunohistochemistry, the current gold standard in diagnosing cancer. The machine also was able to generate results in under an hour, compared with a typical three-day turnaround.

welcome to the future: spock würde wahrscheinlich eine augenbraue heben und sagen "faszinierend". das gerät kann wohl auch andere krankheiten aufspüren wie z.b. tuberkolose, und wäre somit eine echte "killer app" (äh, doofes wortspiel .. im positiven Sinne). 

Feb 25 / 3:03pm

Warum Dein Facebook Marketing suckt

Guter Artikel von RWW zum Thema Facebook Marketing -- da steckt eigentlich alles drin was man derzeit wissen sollte. Ein kleiner Auszug:

 

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Facebook users like to click around and look at stuff, and absolutely do not like filling out forms. We have run highly promoted sweeps campaigns for major artists that included things like backstage passes and a limo ride to the show that had abysmal conversion rates. There is absolutely no incentive to make sweepstakes social.

Why would you invite more people to join a sweepstakes? It reduces your own chances. Have you ever seen a "I just entered a sweepstakes and you should to" posting on someone's wall?

Ganzer Artikel bei readwriteweb.com

-> Nochmal zum mitschreiben: Facebook ist "Lean Back" Internet. Klar: Alles kreist um den Nutzer, er möchte es gerne bequem vorsortiert (in seiner Timeline) haben. Das ist einerseits die gute Nachricht für alle Postkarten-Promotion-Veranstalter, die das Internet gerade für sich (neu) entdecken und mit Gewinnspielen Fans einsammeln. Dass das mitunter nicht viel bringt, lernt man ggf. später. Dennoch steht Facebook für die Bequemlichkeit, und Ich-Zentriertheit der Nutzer. 
Deswegen darf man auch Eric Schmidt glauben, wenn er sagt dass es Google (klassische Suche / Bedürfnis = "Lean Forward") nicht unbedingt automaitsch schlecht gehen muss wenn es Facebook gut geht, aber das ist wieder ein anderes Thema. Vor allem wenn man bedenkt, wie Google künftig die persönlichen Vorlieben und den "social Graph" in die Suche mit einbezieht.

Zwei Dinge aus dem RWW Artikel möchte ich extra hervor heben, weil vor allem sie die Dynamik verdeutlichen, die mit der wachsenden Nutzung von Facebook einhergeht:

1. Promos "nur für Freunde"

A big secret of Facebook marketing is that it is easy and cheap to drive promotions using ads targeted only at your fans that link to landing tabs that deliver the offer and encourage fans to share to their newsfeed.

Das ist mir auch bereits aufgefallen -- und erfährt scheinbar irgendwie grade eine kleine Renaissance, oder denke nur ich das? Zuerst waren es Fans und deren Freunde, über die man mehr Fans bekam, war letztes Jahr der Trend möglichst "ungetargeted" auf eine große Zielgruppe zu werben, mittlerweile überwiegen wieder die positiven Erfahrungen mit einer Anzeige "nur für Fans", kombiniert mit einer Promotion (auf der FB Seite). Das könnte sich in der Form etablieren, zumal die Mehrheit der Leute wohl tatsächlich Promotions, Schnäppchen und Mitbestimmung Light erwartet -- und so etwas logischerweise auch eher mit anderen teilt, als die Chance ein Auto zu gewinnen.

2. "Handarbeit rules" -- der persönliche Kundendienst:

A brand on Facebook should be like a casual friend or neighbor and not try to suck people into heavy levels of interaction. What do you do with a friend? Comment on their photos, like their status, vote on their outfit. These types of interactions take seconds, not minutes, and definitely not hours.

Das ist wohl leider die schlechte Nachricht für alle, die dachten sie könnten jetzt wie in den 80ern Werbung einfach und im großen Stil für 600 Mio Facebook Mitglieder schalten: Die Leute kriegen häufig grade nochmal ihren Daumen hoch, aber ihr müsst zu ihnen kommen, wenn ihr was von ihnen wollt. In dieselbe Richtung darf man durchaus auch die Neuerungen der Facebook Pages interpretieren: Dass man künftig als Betreiber einer Seite auch liken, kommentieren etc. darf wie eine Privatperson, wird dem Gespamme  der Erwartung an einen guten Kundenservice sicher auch neue Impulse geben.

Was denkt ihr?

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Feb 17 / 11:14pm

LEAKED: Twitter's Confidential Pitch To Advertisers

Twitter wants to cross $100 million in revenues in 2011.

To get there, Twitter is busy pitching agencies and other ad buyers on what these products are and how to use them.

It's doing so with the help of a 40 minute video Webinar. MediaMemo's Peter Kafka got his hands on a recording of one.

In the video and the accompanying presentation, Twitter says:

  • Advertisers should spend $4 on promoted accounts for every $1 they spend on promoted tweets.
  • That's because promoted tweets are currently distributed only to the Hootsuite client. All clients will get Twitter ads by the end of Q1.
  • Twitter says advertisers should expect 1% to 3% of the people who see their promoted tweets to clicks on links, retweet them, @reply to them, or favorite them.

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Feb 17 / 7:48pm

Die Marke, dein Freund und Begleiter - Computer Reseller News

Der voll in der Wandlung zum E-Commerce-Unternehmen begriffene Versandhandels-Veteran Otto hat nun in Kooperation mit dem Fachbereich Marketing und Innovation der Universität Hamburg und dem Marktforschungsunternehmen OlsonZaltman Associates aus Boston erstmalig eine Studie zu den Motiven von Konsumenten im Social Web durchgeführt. Dabei wurden aktive Nutzer der Otto-Brand Communities auf Facebook und Twitter in Interviews zu ihren spezifischen Gründen der Nutzung befragt.

Das Hauptergebnis der Studie ist, dass vor allem vier Motive die Marke im Social Web zum Freund werden lassen:

  • So stehen Kunden unter dem Überbegriff Connection auch im Social Web zu »ihrer« Marke und binden sich an sie.
  • Der Aspekt Balance bezieht sich darauf, dass die Nutzer sich mit den Social Media-Angeboten in ihrer Freizeit beschäftigen und dieses als Ausgleich, beispielsweise zum Beruf, sehen.
  • Im Umgang mit diesen Anwendungen greifen aber auch Kontrollmechanismen: Man möchte durch die neuen Kommunikationskanäle weitere Einblicke in die Marke, der man vertraut, bekommen und die bestehende Geschäftsbeziehung steuern. Das ist das Motiv Control.
  • Nicht zuletzt geht es um die Selbstdarstellung, Self Expression, in der sozialen Vernetzung: Man trifft Gleichgesinnte und stellt sich durch die eigenen Interessen, beispielsweise als Otto-Fan, dar.
via crn.de

Interessant, aber nicht wirklich überraschend. Interessant wird sein, welchen Einfluss das (Medien-)Verhalten der Fans auf die Unternehmen hat.
/via http://www.medienrauschen.de

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Feb 17 / 6:20pm

Infographic: Inside the Mind of a Community Manager

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nice infographic. there's all in it I think.

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Feb 14 / 10:16pm

Jeden Morgen ...

Wie jeden Morgen gehe ich die Kellertreppe runter. Ich befreie die Räder der Kinder, und mein Fahrrad von dem hakeligen Schloß. Wie jeden Morgen versuche ich in mehreren kleinen Anläufen, die Dinger in ihre beknackte Halterung zu stecken (ganz wichtig: Schlüssel müssen natürlich drinne stecken bleiben!), Irgendwann klappt es doch noch. Ich schiebe die Räder der Kinder eins nach dem anderen die Kellertreppe hoch auf den Fußweg, wo die beiden bereits warten und wie jeden Morgen Blödsinn machen. Anschließend schiebe ich den alten Göppel die geschmeidige Gazelle die Kellertreppen hoch, verriegele sorgsam die 3 Kelletürenbestandteile -- und dann gehts auch schon los.

Im Sommer lasse ich die Räder manchmal draußen stehen -- auch auf die Gefahr, dass ich am Morgen nur noch einzelne Radbestandteile oder ein durchtrenntes Schloß vorfinde (was ich dem Schloß manchmal insgeheim wünsche). Bei diesem Wetter ist das allerdings keine Alternative, denn dann friert das Schloß zu und das ganze Procedere dauert genauso lang, nur eben direkt auf dem Fußweg vor dem Haus mit Feuerzeug Gefummele und so. Wenn das Rad dann wie gesagt überhaupt noch da und vollständig ist.

Ich suche nach Lösungen. Es gibt mehrere Ansätze. Auf eine Initiative der Grünen hin kann man sich jetzt so schicke Bügel vors Haus montieren lassen -- mit Einbetonierung und pi pa po, für den geringen "Selbstkostenanteil" von 200 EUR. Ich kann mir schon vorstellen wie das dann aussieht -- wie mit den Auto Parkplätzen in Schleußig: Einmal umgeparkt, Parkplatz weg, 200 EUR weg, Nachbarschaftskrieg. Ich könnte auch so einen alten Fahrradständer erwerben, nur s.o. selbige Problematik, nur vielleicht nicht 200 EUR weg.

Jeden morgen frage ich mich also, warum das sein muss. Warum zum Teufel gibt es eigentlich keine Fahrrad Alarmanlage? Meinetwegen so ein kleines, überteuertes BMW Kabelschloß, kombiniert mit einem Bewegungsmelder, der unfassbar laut lostönt wenn das Ding bewegt wird? Alternativ könnte man vlt. auch einen RFID (?) Chip verwenden, der Lärm macht wenn das Rad aus der "Homezone" oder von einem Sender wegbewegt wird. In Kombination mit einer App, die einem den aktuellen Standort seines Fahrrads anzeigt. Ja, ich habe mich schon bei Conrad in den fiesesten Ecken rumgedrückt und auch schon die Frickelversionen gesehen, die nie über das Experimentierstatus hinaus kamen. Kann das bitte mal jemand erfinden? I would pay a fortune. 

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Feb 13 / 6:40pm