heise online - Für den Facebook-Chef ist Privatsphäre nicht mehr zeitgemäß

"Wir sehen es als unsere Rolle im System an, permanent Innovationen und Updates einzuführen, die den Wandel der sozialen Normen widerspiegeln." Ein Menge Firmen säßen in der Falle mit ihren Nutzungsbedingungen – so etwas wie den radikalen Wechsel der Privatheits-Einstellungen für 350 Millionen Anwender sei eine Sache, die sich nicht viele Firmen getraut hätten. Für Facebook sei es aber wichtig, den Geist des Anfängers zu bewahren. Und weil man als Firma am Anfang die Normen so sehen würde, habe man den Wechsel jetzt durchgezogen.

Marshall Kirkpatrick kritisierte Zuckerbergs Äußerungen: "Dein Name, Profil-Bild, Geschlecht, Wohnort, Netzwerke, Freunde-Liste und alle abonnierten Seiten sind nun auf Facebook öffentlich und suchbar." Und: "Ich kaufe Zuckerberg sein Argument nicht ab, dass Facebook nur den gesellschaftlichen Wandel nachvollzieht. Ich glaube, Facebook ist selber ein starker Motor der sozialen Veränderung und dies zu verleugnen, ist arrogant und herablassend von Zuckerberg."

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Jan 10 / 3:55pm